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28 juni - 5 juli 2008 week 27 2008 A French long distance cycle group cylced the South-Holland tour.
14 - 21 juni 2008 week 25 2008 Christel and Willy Feldkamp from Germany with their friends
We sailed with Christel and Willy with their friends for the third time. Nice to meet them all again. Christel and Willy and friends cycled the South-Holland tour. The first days the weather was very nice, unfortunately there were some rainy days at the end of the week. But in spite of that they had great fun.
7 - 14 juni 2008 week 24 2008 with a small group around Lake IJsselmeer
We sailed with a very small group a guided tour: tour Around Lake IJsselmeer.
The guests came from: the U.K., Australia and the Netherlands.
I hope the guests will send me pictures which they have taken on the way. They promised me to do so.
31 mei - 7 juni 2008 week 23 2008 Individuals South Holland tour
Our guests: Jens, Sigrid, Helmut, Marion, Annette, Lothar, Hedwig, Hubert, Michael, Eva, Gisela, Peter, Brigitte, Heidi, Lutz, Heidi, Tony, Shirley, Eddie, Debbie, Manfred, Ursel, Hans and Helga
Debbie Long wrote:
My husband and I have always loved being on the water and so when we found this website we thought this holiday would be perfect for us and the trip that we took on 31st may 2008 was just that.
Although we did spend one day cycling, most of our time was spent on the boat and it has been the most relaxing holiday we have ever had.
The ever changing scenery never gets boring and seeing wildlife up close was wonderful. On a lot of days we reached our mooring site earlier enough to go sightseeing or shop.(something those on bikes were not always able to do) Approaching towns and cities by water gives you an entirely different perspective and the journey from place to place under bridges, though locks, on canals and rivers was facinating. You begin to understand that, in Holland at least, the car is not king. Bart invited everyone to spend time in the wheelhouse, and as my husband and I want to live on a barge in the future, this was fantastic, I even got a few mooring lessons from Leontine!!
Whilst most of our fellow guests were non-english speaking this was not a problem, a few words and sign language go a long way and laughter is universal!
Bart and Leontine are fantastic hosts, generous and informative, and the food is wonderful.
I would recommend this holiday to anyone, whether you want to cycle or not. In either case you will see a side of Holland a car and hotel will never give you, and it is beautiful.
Debbie Long 14/06/2008
24 - 31 mei 2008 week 22 2008 Hannelore with walking group from Berlin
Hannelore brought with her a enthousiastic members of the waling group from Berlin. Many of these guests are with us for the fourth time.
A bit of rain, lost of sunshine. Nice and friendly people. All ingredients for a perfect week.
Thanks Hannelore for this lovely week.
17 - 23 mei 2008 week 21 2008 Helmi with her cycling group from Aachen
Von Amsterdam aus ging es los-
wo war das schöne Wetter bloβ?
Der Himmel sandte seinen Segen,
doch das verdross uns nicht – von wegen!
Am nächsten Morgen, welche Wonne,
da schien uns tatsächlich die Sonne.
Nach Alkmaar ging es da hinaus,
jetzt sah die Welt schon anders aus.
Am Montag radelten wir frisch und munter
durch alle Dünen, rauf und runter.
Bis nach Den Helder ging die Fahrt,
wir kamen an dort wohlbewahrt.
Am Dienstag ging es auf die Fähre,
heut gaben Texel wir die Ehre.
Der Tag war wirklich wunderschön,
so konnt’es ruhig weitergehn.
Auch mittwochs lacht uns Sonnenschein
und lädt zum Fahrradfahren ein.
Wir fuhren zick-zack über Land
bis Medemblik am IJsselstrand.
Am Donnerstag sah man uns flitzen
und bis nach Hoorn im Sattel sitzen.
Ein fauler Tag ist auch nicht schlecht,
der Freitag kam uns da ganz recht.
Nach Volendam da ging es hin
an Deck mit Bart und Leontien.
Per Boot dann bis zur Insel Marken,
um kurz die Räder dort zu parken.
Den Rest besorgten wir dann stramm
Im Sattel bis nach Amsterdam.
So ging die Woche hin im Flug,
uns war’s noch lange nicht genug.
Wir hätten gerne etwas mehr,
das ist ein Grund zur Wiederkehr.
Vom Essen und Trinken war keiner krank,
dem Team der Noorderzon sei Dank.
Im Gegenteil – wir machen gern
den Vorschlag für den ersten Stern,
ganz offiziell im “Guide Michelin”
für Ursula, Bart und Leontien.
Ihr seid ‘ne wirklich tolle Truppe.
Dies sagt euch aus Wegberg
Helmi mit der Gruppe
This week we sailed the beautiful North-Holland tour with the group of guests that Helmi brought from Germany. Lots of familiair faces and some "new" ones enjoyed the bike- and barge tour.
The weather was excellent for biking.
Helmi, see you and your friends next year when you will be sailing the flowertour!!!!!!

10 - 17 mei 2008 week 20 2008 Riverlandtour with guests from Germany
We sailed the riverlandtour with guests from Germany. We had a great time. The weather was very good. Sunshine and less wind. Perfect!!!!!!!
A nice week. The riverland is very beautiful during springtime.
Thanks for this lovely week.
26 april - 3 mei 2008 week 18 2008 Flowertour
Samstag 26.04.2008
Rolf und ich starten mit dem Auto zu unserer vierten Rad-Schiffsreise “Blumenroute’mit der Noorderzon aus dem immer noch gar nicht frühlingshaften Sauerland Richtung Amsterdam. Je länger wir unterwegs sind desto schöner wird das Wetter. Beim Wiedersehen mit Leontien & Bart scheint dann sogar die Sonne. Die Beiden empfangen uns wie immer herzlich, so dass wir uns sofort wieder wie bei guten Freunden zu Hause fühlen.
Wir bringen unser Tandem an Bord und beziehen unsere Kabine, Leontien verwöhnt uns mit Kaffee, Tee und warmen Wurstbrötchen, und wir lernen die anderen internationalen Gäste an Bord kennen: Tracy & Pauline, Karen & Oscar, Nina & Martin aus den USA, Lucy aus der Ukraine und Nelleke aus Holland. Die Sprache an Bord ist deshalb international=Englisch. Anfangs fällt es uns sehr schwer mitzusprechen, den wir haben Englisch nur vor langen Jahren in der Schule gelernt. Aber alle sind sehr freundlich und aufgeschlossen und hören groβzügig über unsere vielen Englischfehler hinweg und wir haben viel Spaβ miteinander.
Um 14.00 Uhr legt die Noorderzon dann in Amsterdam ab und wir fahren Richtung Zaandam ins Freilichtmuseum Zaanse Schans. Dort sehen wir viele begeistert fotografierende Japaner, holländische Häuser aus verschiedenen Gegenden, aber vor allem eine Holzschuhmacherei aus alter Zeit mit einem kleinen Holzschuhmuseum sowie eine Käserei und Geschäfte mit holländischen Spezialitäten.
Nach unserem ersten Abendessen an Bord mit wunderbar überbackenem Fisch, Gemüsen und Salaten geht unser erster Urlaubstag zu Ende.
Sonntag 27.04.2008
Nach Leontiens super leckerem Frühstück “mit allen Schikanen’’, auch für unsere Lunchpakete über Tag, starten wir gegen 9.00 Uhr gut gestärkt und ausgerüstet mit Kartenmaterial und Wegbeschreibung zu unserer ersten Radtour von Zaanse Schans nach Alkmaar.
Wir passieren Spijkerboor, Fort Spijkerboor (ein Fort des alten Verteidigungsringes rund um Amsterdam), den schönen kleinen Ort De Rijp und viele, viele heute hauptsächlich privat genutzte Windmühlen, die früher vor allem der Landentwässerung dienten. Dann erreichen wir Alkmaar, eine wunderschöne Stadt mit dem groβen Platz mit der öffentlichen Waage, auf dem einmal in der Woche der weltberühmte Käsemarkt stattfindet.
Nach Leontiens Überraschung mit einem dreigängigen indonesischen Menue machen wir noch einen Stadtspaziergang bei abendlichen 21 Grad als Abschluss eines wunderbar sonnigen Tages.
Montag 28.04.2008
Ob wir wohl heute die ersten holländischen Blumenfelder sehen werden? Nach Barts täglicher “Lagebesprechung”und dem Internet-Wetterbericht, der uns bisher wirklich nicht enttäuschte, radeln wir versehen mit allen nötigen Informationen von Alkmaar nach Bergen, der Stadt mit einer bekannten Künstlerkolonie, wie Bart uns heute Morgen erzählt hat.
In Schoorl bewundern wir zahlreiche geschmackvolle Landhäuser mit wunderschön angelegten Gärten.
Dann fahren wir mit unserem Tandem durch die Dünenlandschaft in Richtung Nordsee und genieβen die frische Seeluft, schauen in Camperduin erstmals vom Deich aufs Meer, um dann unterhalb des Deiches weiter in Richtung Petten zu fahren. Wir biegen um eine Ecke und da sind sie , die Blumenfelder, die unserer “Blumenroute” ihren Namen gegeben haben. Abertausende von Narzissen, Tulpen und Hyazinthen strahlen in den wunderbarsten Farben! Die Narzissen in weiss, crème und gelb, die Hyazinthen eher in Pastellfarben von weiss über rosa bis zu lila, aber die Tulpen übertreffen sie alle: es gibt sie in allen nur möglichen Farben und Farbnuanchen, in uni und in bunt und das in oft kilometerlangen Reihen. Manche scheinen bis zum Horizont zu reichen. Wir hatten diesen Anblick schon oft auf Postkarten gesehen, aber haben trotzdem nicht recht glauben können, dass es so etwas Wunderbares wirklich gibt
Unsere heutige Radtour endet in ’t Zand, einem sehr, sehr kleinen Ort, der ein bisschen wie ausgestorben wirkt. Trotzdem gehen Karen & Oscar zusammen mit Martin & Nina nach dem Abendessen von Bord. Nach ein paar Stunden kehren sie sehr vergnügt zurück und erzählen uns von ihrem Aufenthalt in einer kleinen Kneipe voller alter Musikinstrumente.
Dienstag 29.04.2008
Nach unserem wie immer opulenten Frühstück und Barts Weg- und Wettervorhersagen starten wir von `t Zand in Richtung Medemblik und sehen wieder jede Menge der wunderbarsten Blumenfelder. Rolf und ich fahren heute gemeinsam mit Martin & Nina, Pauline & Tracy. Auf der Mitte der heutigen Radeltour haben wir alle Lust auf Kaffee, aber alle Cafés, die wir sehen, sind geschlossen. Dann finden wir endlich in Middenmeer ein kleines Bäckereigeschäft mit einem Stehcafe mit vier Plätzen. Dort fragen wir nach Kaffee und Kuchen. Der Bäckermeister und die Angestellten sind sehr gastfreundlich, bitten uns in ihren privaten Aufenthaltsraum hinter dem Laden und bewirten uns mit allen möglichen Kuchen und Plätzchen, die sie für den morgigen Königinnentag zubereiten, und natürlich mit Rolf heiss geliebtemAppelgebak. Wir haben eine wunderbar gemütliche und lustige Kaffeestunde in niederländischer, englischer und deutscher Sprache, so dass wir die letzte Etappe bis Medemblik leicht schaffen.
Die Noorderzon liegt im Medembliker Hafen mit sehr schöner Aussicht auf die einlaufenden Schiffe und die vielen Stadthäuser mit geschmackvoll dekorierten Fenstern. Vor allem Nina ist davon total begeistert.
Nach Kaffee, Tee und Keksen an Bord erleben wir in der Stadt die Vorbereitungen für den morgigen Königinnentag. Viele Niederländer kaufen noch schnell die letzten Sachen ein, denn die meisten Geschäfte haben am Königinnentag und am darauf folgenden Himmelfahrtstag geschlossen.
Später nach dem Abendessen, diesmal mit einem französischen Menue mit “Boeuf
Bourginnon” und Crepes als Dessert, erklären uns Bart und Leontien die Bedeutung und Gebräuche des Königinnentages und erzählen uns, dass er vor allem in Amsterdam sehr gefeiert wird, mit Tausenden von Menschen, aber eben auch oft mit Krawallen. Deshalb werden auch Leontiens Sohn Rien und seine Freundin heute am späten Abend an Bord der Noorderzon kommen, um dem Trubel in Amsterdam an diesem Wochenende zu entgehen.
In Medemblik gibt es jedenfalls am Vorabend des Königinnentages noch gar keine Anzeichen für irgendwelche Unruhen.
Mittwoch 30.04.2008
Heute ist nun Königinnentag. Viele Häuser sind mit Fahnen und kleinen Flaggen in den holländischen Nationalfarben geschmückt, auch der Frühstücksraum der Noorderzon hat “oranje” Dekorationen.
Die Radfahrtruppe fährt von Medemblik eine kurze Tour von ungefähr 20 Kilometern nach Enkhuisen, der wunderschönen alten Stadt am IJsselmeer. Heute haben wir viel Zeit für Unternehmungen nach persönlichem Geschmack: Stadtbummel oder Stadtbesichtigung, Shopping, Hering probieren oder das Zuidersee-Museum besuchen. Ein Besuch in diesem Freilichtmuseum lohnt sich immer und immer wieder, denn die Besucherinnen und Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in das Alltagsleben, die Handwerksberufe und die Bauweise in Holland in alten Zeiten.
Heute Abend während des Abendessens sollen wir eigentlich mit der Noorderzon über das IJsselmeer nach Lemmer übersetzen, aber das Wetter ist sehr unbeständig und sehr windig, so dass Bart fürchtet, dass es für die Überfahrt zu stürmisch sein könnte. Also heisst es erst einmal abwarten, Tee, Kaffee und Gebäck probieren – natürlich mit orangenem Guss -, lesen, erzählen, spazieren gehen oder ein Schläfchen halten.
Wir müssen dann doch in Enkhuisen bleiben, werden aber entschädigt durch Leontiens wunderbares italienisches Abendessen mit einem Original Tiramisu zum Dessert.
Donnerstag 01.05.2008
Obwohl der Wind immer noch stark ist, überqueren wir heute das IJsselmeer, allerdings nicht von Enkhuisen nach Lemmer, sondern nach Urk. Bart möchte allzu starken Wellengang für uns und die Noorderzon vermeiden.
Rolf und ich entschliessen uns mit dem Tandem nach Lemmer zu fahren. Wir waren dort bereits einmal vor ungefähr zehn Jahren und möchten die Stadt gern wiedersehen. Also radeln wir mit günstigem Wind auf dem Deich vorbei an 50 Windkraftanlagen und 500 Schafen mit ihren Lämmern los und freuen uns auf den belebten Stadthafen und das Centrum-Cafe mit dem nach Rolfs Meinung weltbesten holländischen Appelgebak met Slagroom. Später essen wir noch Kibbeling und die Welt ist uns “im Lot”.
Die Rückfahrt nach Urk führt uns über Rutten und Creil im Landesinneren: fast erwischt uns eine grosse schwarze Regenwolke, aber wir retten uns in ein Bushäuschen. Dort treffen wir ein niederländisches Paar aus Utrecht, das eine Tages-Radtour durch die Blumenfelder unternimmt. Auf der Weiterfahrt sehen wir bunte Blumenfelder und in verschiedenen kleinen Orten Blumenmosaiken. Aber das Tollste kommt ganz unerwartet: mitten auf freiem Feld eine Tulpenausstellung mit mehr als 350 verschiedenen Tulpenarten auf Beeten von je 1x1 Meter in allen Sorten, Farben und Farbnuanchen. Wir schwelgen voller Begeisterung in allen möglichen Arten- und Farbkombinationen, die wir zu Hause in unserem Garten gern pflanzen würden. Es ist ein begeisternder Anblick!
Während wir in Lemmer sind, besuchen die übrigen Mitglieder der Reisegruppe den wunderschönen Orchideenpark in Luttelgeest mit Orchideen in allen Farben und Arten, die man teilweise auch kaufen kann, und mit einer Parklandschaft mit Pflanzen und Dekorationen aus verschiedenen tropischen Ländern.
Am Abend haben wir schönen Sonnenschein, eine Familie in altholländischer Tracht als Fotomotiv, aber leider auch technische Probleme an Bord, die Bart aber schnell in den Griff bekommt, so dass unserem “sailing dinner”, d.h. dem Abendessen mit gleichzeitiger Bootsfahrt von Urk nach Lelystad, nichts mehr im Wege steht. Heute haben wir ein holländisches Menue mit marinierten Champignons, holländischen Kartoffelecken, Rote-Bete-Salat, holländischen Hamburgern, Spinat-Quiche und als Dessert einen Traum aus Mascarpone, Rosinen, Brandy, Eierlikör und Schokolade.
Leontiens Sohn Rien und seine Freundin Sarah verlassen uns in Richtung Amsterdam, denn sie müssen wieder arbeiten. Es war toll, diese beiden jungen Leute an Bord zu haben, die freundlich und interessiert in Niederländisch, Englisch und Deutsch mit uns erzählt haben.
Nina, Martin, Lucy, Oscar, Rolf und ich machen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang noch einen kleinen Abendspaziergang im neuen Bootshafen von Lelystad und dann sitzt die gesamte Radeltruppe gemütlich mit Bart und Leontien zusammen und wird mit Genever bewirtet. Die ersten persönlichen Erinnerungsfotos werden geknipst und die Stimmung ist super.
Freitag 02.05.2008
Frühstück an Bord bei herrlichstem Sonnenschein. Es ist noch kühl, aber weniger windig als gestern. Barts morgentliche Wettervorhersage sieht heute nur gutes Wetter für uns vor.
Einige Radler besuchen heute vor Beginn der Tour die Batavia-Werft und das angegliederte Poldermuseum in Lelystad. Rolf und ich waren schon einige Male dort und deshalb starten wir früh zu unserer heutigen Fahrradtour nach Almere.
Wir verlassen Lelystad über den Deich und fahren dann ein in “Oostvaardersplassen”, das riesengrosse Naturschutzgebiet zwischen Lelystad und Almere. Dort sind wir fast allein, ein vielstimmiges fröhliches Vogelkonzert empfängt uns und auch der Kuckuck ruft. Wir radeln durch eine traumhafte Naturlandschaft mit Wasserflächen, Wiesen, Riet, naturbelassenen Baumgruppen und kleinen Wäldern. Es gibt auf dem Weg zahlreiche Rast- und Beobachtungsplätze und wir sehen Vögel, Enten, Gänse und Wasserhühner der verschiedensten Arten sowie wild lebende Rinder und Pferde.
Die Noorderzon treffen wir dann in Almere im kleinen Bootshafen an der Schleuse. Hier wird nun im Laufe des Nachmittages die gesamte Radfahrtruppe wieder eintreffen, um dann später an Bord nach Amsterdam zurück zu fahren, dem Ausgangs- und Endpunkt unserer Blumenroute.
Ungefähr 240 Kilometer sind wir nun gefahren bei – Bart hatte recht mit seinen Wettervoraussagen – überwiegend freundlichem Wetter, ohne Pannen und grosse Unfälle und ohne pitschnass zu werden.
Rolf und ich haben Holland erlebt, wie wir es lieben: mit unserem Tandem, mit freundlichen Menschen, Wasser, frischer Luft, mit alten und neuen Städten, wunderschönen Häusern, Gärten und Dekorationen und mit den wohl weltweit einmaligen Blumenfeldern mit Millionen von Tulpen, Narzissen und Hyazinthen – und natürlich vor allem auch mit unseren Gastgebern Leontien und Bart und unserem gemütlichen “Zuhause auf Zeit”, der Noorderzon.
Nachher werden uns unsere Gastgeber bestimmt noch einmal mit einem schmackhaften Abschiedsessen verwöhnen, bevor die Radfahrtruppe morgen nach dem Frühstück auseinander geht, um in die Vereinigten Staaten, die Ukraine, Südholland und ins deutsche Sauerland zurückzukehren.
Lieber Bart und liebe Leontien, ganz lieben Dank für eure Gastfreundschaft und Fürsorge! Wir wünschen euch weiterhin alles, alles Gute und der Noorderzon stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
Herzlichen Dank auch an Ursula, die unsere Gastgeber so gut unterstützt hat und uns Gästen eine hilfsbereite und humorvolle Ansprechpartnerin war!
Tot ziens – vielleicht bei einer neuen Rad-Schiffstour auf der Noorderzon…
With Martin, Nina, Polly, Tracy, Oscar, Karen (USA), Nelleke (NL), Ludmilla (UKR), Sigrid and Rolf (DU) we sailed the flowertour. The flowers were beautiful. The weather was pretty good but also much wind during the cycletours. "Chapeau" for Tracy and Polly; they had a hard time fighting the wind but they won.
Thanks for this nice and cosy week.

19 - 26 april 2008 week 17 2008 Flowertour
The first week of this season started with the flowertour.
A nice group from Schotland: Carol Anne, Stephen, Margaret, Claire, Claire B., Lauren, Susie, Alison and Stuart and 5 people from the USA: Amy and Warren, Phil and Darlene and Stephen. Phil brought from home his fishing equipment but unfortunately he didn't catch any fish.
The weather was a bit fresh but o.k.
The flowers were beautiful.

28 juni - 5 juli 2008 week 27 2008 A French long distance cycle group cylced the South-Holland tour.
14 - 21 juni 2008 week 25 2008 Christel and Willy Feldkamp from Germany with their friends
We sailed with Christel and Willy with their friends for the third time. Nice to meet them all again. Christel and Willy and friends cycled the South-Holland tour. The first days the weather was very nice, unfortunately there were some rainy days at the end of the week. But in spite of that they had great fun.
7 - 14 juni 2008 week 24 2008 with a small group around Lake IJsselmeer
We sailed with a very small group a guided tour: tour Around Lake IJsselmeer.
The guests came from: the U.K., Australia and the Netherlands.
I hope the guests will send me pictures which they have taken on the way. They promised me to do so.
31 mei - 7 juni 2008 week 23 2008 Individuals South Holland tour
Our guests: Jens, Sigrid, Helmut, Marion, Annette, Lothar, Hedwig, Hubert, Michael, Eva, Gisela, Peter, Brigitte, Heidi, Lutz, Heidi, Tony, Shirley, Eddie, Debbie, Manfred, Ursel, Hans and Helga
Debbie Long wrote:
My husband and I have always loved being on the water and so when we found this website we thought this holiday would be perfect for us and the trip that we took on 31st may 2008 was just that.
Although we did spend one day cycling, most of our time was spent on the boat and it has been the most relaxing holiday we have ever had.
The ever changing scenery never gets boring and seeing wildlife up close was wonderful. On a lot of days we reached our mooring site earlier enough to go sightseeing or shop.(something those on bikes were not always able to do) Approaching towns and cities by water gives you an entirely different perspective and the journey from place to place under bridges, though locks, on canals and rivers was facinating. You begin to understand that, in Holland at least, the car is not king. Bart invited everyone to spend time in the wheelhouse, and as my husband and I want to live on a barge in the future, this was fantastic, I even got a few mooring lessons from Leontine!!
Whilst most of our fellow guests were non-english speaking this was not a problem, a few words and sign language go a long way and laughter is universal!
Bart and Leontine are fantastic hosts, generous and informative, and the food is wonderful.
I would recommend this holiday to anyone, whether you want to cycle or not. In either case you will see a side of Holland a car and hotel will never give you, and it is beautiful.
Debbie Long 14/06/2008
24 - 31 mei 2008 week 22 2008 Hannelore with walking group from Berlin
Hannelore brought with her a enthousiastic members of the waling group from Berlin. Many of these guests are with us for the fourth time.
A bit of rain, lost of sunshine. Nice and friendly people. All ingredients for a perfect week.
Thanks Hannelore for this lovely week.
17 - 23 mei 2008 week 21 2008 Helmi with her cycling group from Aachen
Von Amsterdam aus ging es los-
wo war das schöne Wetter bloβ?
Der Himmel sandte seinen Segen,
doch das verdross uns nicht – von wegen!
Am nächsten Morgen, welche Wonne,
da schien uns tatsächlich die Sonne.
Nach Alkmaar ging es da hinaus,
jetzt sah die Welt schon anders aus.
Am Montag radelten wir frisch und munter
durch alle Dünen, rauf und runter.
Bis nach Den Helder ging die Fahrt,
wir kamen an dort wohlbewahrt.
Am Dienstag ging es auf die Fähre,
heut gaben Texel wir die Ehre.
Der Tag war wirklich wunderschön,
so konnt’es ruhig weitergehn.
Auch mittwochs lacht uns Sonnenschein
und lädt zum Fahrradfahren ein.
Wir fuhren zick-zack über Land
bis Medemblik am IJsselstrand.
Am Donnerstag sah man uns flitzen
und bis nach Hoorn im Sattel sitzen.
Ein fauler Tag ist auch nicht schlecht,
der Freitag kam uns da ganz recht.
Nach Volendam da ging es hin
an Deck mit Bart und Leontien.
Per Boot dann bis zur Insel Marken,
um kurz die Räder dort zu parken.
Den Rest besorgten wir dann stramm
Im Sattel bis nach Amsterdam.
So ging die Woche hin im Flug,
uns war’s noch lange nicht genug.
Wir hätten gerne etwas mehr,
das ist ein Grund zur Wiederkehr.
Vom Essen und Trinken war keiner krank,
dem Team der Noorderzon sei Dank.
Im Gegenteil – wir machen gern
den Vorschlag für den ersten Stern,
ganz offiziell im “Guide Michelin”
für Ursula, Bart und Leontien.
Ihr seid ‘ne wirklich tolle Truppe.
Dies sagt euch aus Wegberg
Helmi mit der Gruppe
This week we sailed the beautiful North-Holland tour with the group of guests that Helmi brought from Germany. Lots of familiair faces and some "new" ones enjoyed the bike- and barge tour.
The weather was excellent for biking.
Helmi, see you and your friends next year when you will be sailing the flowertour!!!!!!
10 - 17 mei 2008 week 20 2008 Riverlandtour with guests from Germany
We sailed the riverlandtour with guests from Germany. We had a great time. The weather was very good. Sunshine and less wind. Perfect!!!!!!!
A nice week. The riverland is very beautiful during springtime.
Thanks for this lovely week.
26 april - 3 mei 2008 week 18 2008 Flowertour
Samstag 26.04.2008
Rolf und ich starten mit dem Auto zu unserer vierten Rad-Schiffsreise “Blumenroute’mit der Noorderzon aus dem immer noch gar nicht frühlingshaften Sauerland Richtung Amsterdam. Je länger wir unterwegs sind desto schöner wird das Wetter. Beim Wiedersehen mit Leontien & Bart scheint dann sogar die Sonne. Die Beiden empfangen uns wie immer herzlich, so dass wir uns sofort wieder wie bei guten Freunden zu Hause fühlen.
Wir bringen unser Tandem an Bord und beziehen unsere Kabine, Leontien verwöhnt uns mit Kaffee, Tee und warmen Wurstbrötchen, und wir lernen die anderen internationalen Gäste an Bord kennen: Tracy & Pauline, Karen & Oscar, Nina & Martin aus den USA, Lucy aus der Ukraine und Nelleke aus Holland. Die Sprache an Bord ist deshalb international=Englisch. Anfangs fällt es uns sehr schwer mitzusprechen, den wir haben Englisch nur vor langen Jahren in der Schule gelernt. Aber alle sind sehr freundlich und aufgeschlossen und hören groβzügig über unsere vielen Englischfehler hinweg und wir haben viel Spaβ miteinander.
Um 14.00 Uhr legt die Noorderzon dann in Amsterdam ab und wir fahren Richtung Zaandam ins Freilichtmuseum Zaanse Schans. Dort sehen wir viele begeistert fotografierende Japaner, holländische Häuser aus verschiedenen Gegenden, aber vor allem eine Holzschuhmacherei aus alter Zeit mit einem kleinen Holzschuhmuseum sowie eine Käserei und Geschäfte mit holländischen Spezialitäten.
Nach unserem ersten Abendessen an Bord mit wunderbar überbackenem Fisch, Gemüsen und Salaten geht unser erster Urlaubstag zu Ende.
Sonntag 27.04.2008
Nach Leontiens super leckerem Frühstück “mit allen Schikanen’’, auch für unsere Lunchpakete über Tag, starten wir gegen 9.00 Uhr gut gestärkt und ausgerüstet mit Kartenmaterial und Wegbeschreibung zu unserer ersten Radtour von Zaanse Schans nach Alkmaar.
Wir passieren Spijkerboor, Fort Spijkerboor (ein Fort des alten Verteidigungsringes rund um Amsterdam), den schönen kleinen Ort De Rijp und viele, viele heute hauptsächlich privat genutzte Windmühlen, die früher vor allem der Landentwässerung dienten. Dann erreichen wir Alkmaar, eine wunderschöne Stadt mit dem groβen Platz mit der öffentlichen Waage, auf dem einmal in der Woche der weltberühmte Käsemarkt stattfindet.
Nach Leontiens Überraschung mit einem dreigängigen indonesischen Menue machen wir noch einen Stadtspaziergang bei abendlichen 21 Grad als Abschluss eines wunderbar sonnigen Tages.
Montag 28.04.2008
Ob wir wohl heute die ersten holländischen Blumenfelder sehen werden? Nach Barts täglicher “Lagebesprechung”und dem Internet-Wetterbericht, der uns bisher wirklich nicht enttäuschte, radeln wir versehen mit allen nötigen Informationen von Alkmaar nach Bergen, der Stadt mit einer bekannten Künstlerkolonie, wie Bart uns heute Morgen erzählt hat.
In Schoorl bewundern wir zahlreiche geschmackvolle Landhäuser mit wunderschön angelegten Gärten.
Dann fahren wir mit unserem Tandem durch die Dünenlandschaft in Richtung Nordsee und genieβen die frische Seeluft, schauen in Camperduin erstmals vom Deich aufs Meer, um dann unterhalb des Deiches weiter in Richtung Petten zu fahren. Wir biegen um eine Ecke und da sind sie , die Blumenfelder, die unserer “Blumenroute” ihren Namen gegeben haben. Abertausende von Narzissen, Tulpen und Hyazinthen strahlen in den wunderbarsten Farben! Die Narzissen in weiss, crème und gelb, die Hyazinthen eher in Pastellfarben von weiss über rosa bis zu lila, aber die Tulpen übertreffen sie alle: es gibt sie in allen nur möglichen Farben und Farbnuanchen, in uni und in bunt und das in oft kilometerlangen Reihen. Manche scheinen bis zum Horizont zu reichen. Wir hatten diesen Anblick schon oft auf Postkarten gesehen, aber haben trotzdem nicht recht glauben können, dass es so etwas Wunderbares wirklich gibt
Unsere heutige Radtour endet in ’t Zand, einem sehr, sehr kleinen Ort, der ein bisschen wie ausgestorben wirkt. Trotzdem gehen Karen & Oscar zusammen mit Martin & Nina nach dem Abendessen von Bord. Nach ein paar Stunden kehren sie sehr vergnügt zurück und erzählen uns von ihrem Aufenthalt in einer kleinen Kneipe voller alter Musikinstrumente.
Dienstag 29.04.2008
Nach unserem wie immer opulenten Frühstück und Barts Weg- und Wettervorhersagen starten wir von `t Zand in Richtung Medemblik und sehen wieder jede Menge der wunderbarsten Blumenfelder. Rolf und ich fahren heute gemeinsam mit Martin & Nina, Pauline & Tracy. Auf der Mitte der heutigen Radeltour haben wir alle Lust auf Kaffee, aber alle Cafés, die wir sehen, sind geschlossen. Dann finden wir endlich in Middenmeer ein kleines Bäckereigeschäft mit einem Stehcafe mit vier Plätzen. Dort fragen wir nach Kaffee und Kuchen. Der Bäckermeister und die Angestellten sind sehr gastfreundlich, bitten uns in ihren privaten Aufenthaltsraum hinter dem Laden und bewirten uns mit allen möglichen Kuchen und Plätzchen, die sie für den morgigen Königinnentag zubereiten, und natürlich mit Rolf heiss geliebtemAppelgebak. Wir haben eine wunderbar gemütliche und lustige Kaffeestunde in niederländischer, englischer und deutscher Sprache, so dass wir die letzte Etappe bis Medemblik leicht schaffen.
Die Noorderzon liegt im Medembliker Hafen mit sehr schöner Aussicht auf die einlaufenden Schiffe und die vielen Stadthäuser mit geschmackvoll dekorierten Fenstern. Vor allem Nina ist davon total begeistert.
Nach Kaffee, Tee und Keksen an Bord erleben wir in der Stadt die Vorbereitungen für den morgigen Königinnentag. Viele Niederländer kaufen noch schnell die letzten Sachen ein, denn die meisten Geschäfte haben am Königinnentag und am darauf folgenden Himmelfahrtstag geschlossen.
Später nach dem Abendessen, diesmal mit einem französischen Menue mit “Boeuf
Bourginnon” und Crepes als Dessert, erklären uns Bart und Leontien die Bedeutung und Gebräuche des Königinnentages und erzählen uns, dass er vor allem in Amsterdam sehr gefeiert wird, mit Tausenden von Menschen, aber eben auch oft mit Krawallen. Deshalb werden auch Leontiens Sohn Rien und seine Freundin heute am späten Abend an Bord der Noorderzon kommen, um dem Trubel in Amsterdam an diesem Wochenende zu entgehen.
In Medemblik gibt es jedenfalls am Vorabend des Königinnentages noch gar keine Anzeichen für irgendwelche Unruhen.
Mittwoch 30.04.2008
Heute ist nun Königinnentag. Viele Häuser sind mit Fahnen und kleinen Flaggen in den holländischen Nationalfarben geschmückt, auch der Frühstücksraum der Noorderzon hat “oranje” Dekorationen.
Die Radfahrtruppe fährt von Medemblik eine kurze Tour von ungefähr 20 Kilometern nach Enkhuisen, der wunderschönen alten Stadt am IJsselmeer. Heute haben wir viel Zeit für Unternehmungen nach persönlichem Geschmack: Stadtbummel oder Stadtbesichtigung, Shopping, Hering probieren oder das Zuidersee-Museum besuchen. Ein Besuch in diesem Freilichtmuseum lohnt sich immer und immer wieder, denn die Besucherinnen und Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in das Alltagsleben, die Handwerksberufe und die Bauweise in Holland in alten Zeiten.
Heute Abend während des Abendessens sollen wir eigentlich mit der Noorderzon über das IJsselmeer nach Lemmer übersetzen, aber das Wetter ist sehr unbeständig und sehr windig, so dass Bart fürchtet, dass es für die Überfahrt zu stürmisch sein könnte. Also heisst es erst einmal abwarten, Tee, Kaffee und Gebäck probieren – natürlich mit orangenem Guss -, lesen, erzählen, spazieren gehen oder ein Schläfchen halten.
Wir müssen dann doch in Enkhuisen bleiben, werden aber entschädigt durch Leontiens wunderbares italienisches Abendessen mit einem Original Tiramisu zum Dessert.
Donnerstag 01.05.2008
Obwohl der Wind immer noch stark ist, überqueren wir heute das IJsselmeer, allerdings nicht von Enkhuisen nach Lemmer, sondern nach Urk. Bart möchte allzu starken Wellengang für uns und die Noorderzon vermeiden.
Rolf und ich entschliessen uns mit dem Tandem nach Lemmer zu fahren. Wir waren dort bereits einmal vor ungefähr zehn Jahren und möchten die Stadt gern wiedersehen. Also radeln wir mit günstigem Wind auf dem Deich vorbei an 50 Windkraftanlagen und 500 Schafen mit ihren Lämmern los und freuen uns auf den belebten Stadthafen und das Centrum-Cafe mit dem nach Rolfs Meinung weltbesten holländischen Appelgebak met Slagroom. Später essen wir noch Kibbeling und die Welt ist uns “im Lot”.
Die Rückfahrt nach Urk führt uns über Rutten und Creil im Landesinneren: fast erwischt uns eine grosse schwarze Regenwolke, aber wir retten uns in ein Bushäuschen. Dort treffen wir ein niederländisches Paar aus Utrecht, das eine Tages-Radtour durch die Blumenfelder unternimmt. Auf der Weiterfahrt sehen wir bunte Blumenfelder und in verschiedenen kleinen Orten Blumenmosaiken. Aber das Tollste kommt ganz unerwartet: mitten auf freiem Feld eine Tulpenausstellung mit mehr als 350 verschiedenen Tulpenarten auf Beeten von je 1x1 Meter in allen Sorten, Farben und Farbnuanchen. Wir schwelgen voller Begeisterung in allen möglichen Arten- und Farbkombinationen, die wir zu Hause in unserem Garten gern pflanzen würden. Es ist ein begeisternder Anblick!
Während wir in Lemmer sind, besuchen die übrigen Mitglieder der Reisegruppe den wunderschönen Orchideenpark in Luttelgeest mit Orchideen in allen Farben und Arten, die man teilweise auch kaufen kann, und mit einer Parklandschaft mit Pflanzen und Dekorationen aus verschiedenen tropischen Ländern.
Am Abend haben wir schönen Sonnenschein, eine Familie in altholländischer Tracht als Fotomotiv, aber leider auch technische Probleme an Bord, die Bart aber schnell in den Griff bekommt, so dass unserem “sailing dinner”, d.h. dem Abendessen mit gleichzeitiger Bootsfahrt von Urk nach Lelystad, nichts mehr im Wege steht. Heute haben wir ein holländisches Menue mit marinierten Champignons, holländischen Kartoffelecken, Rote-Bete-Salat, holländischen Hamburgern, Spinat-Quiche und als Dessert einen Traum aus Mascarpone, Rosinen, Brandy, Eierlikör und Schokolade.
Leontiens Sohn Rien und seine Freundin Sarah verlassen uns in Richtung Amsterdam, denn sie müssen wieder arbeiten. Es war toll, diese beiden jungen Leute an Bord zu haben, die freundlich und interessiert in Niederländisch, Englisch und Deutsch mit uns erzählt haben.
Nina, Martin, Lucy, Oscar, Rolf und ich machen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang noch einen kleinen Abendspaziergang im neuen Bootshafen von Lelystad und dann sitzt die gesamte Radeltruppe gemütlich mit Bart und Leontien zusammen und wird mit Genever bewirtet. Die ersten persönlichen Erinnerungsfotos werden geknipst und die Stimmung ist super.
Freitag 02.05.2008
Frühstück an Bord bei herrlichstem Sonnenschein. Es ist noch kühl, aber weniger windig als gestern. Barts morgentliche Wettervorhersage sieht heute nur gutes Wetter für uns vor.
Einige Radler besuchen heute vor Beginn der Tour die Batavia-Werft und das angegliederte Poldermuseum in Lelystad. Rolf und ich waren schon einige Male dort und deshalb starten wir früh zu unserer heutigen Fahrradtour nach Almere.
Wir verlassen Lelystad über den Deich und fahren dann ein in “Oostvaardersplassen”, das riesengrosse Naturschutzgebiet zwischen Lelystad und Almere. Dort sind wir fast allein, ein vielstimmiges fröhliches Vogelkonzert empfängt uns und auch der Kuckuck ruft. Wir radeln durch eine traumhafte Naturlandschaft mit Wasserflächen, Wiesen, Riet, naturbelassenen Baumgruppen und kleinen Wäldern. Es gibt auf dem Weg zahlreiche Rast- und Beobachtungsplätze und wir sehen Vögel, Enten, Gänse und Wasserhühner der verschiedensten Arten sowie wild lebende Rinder und Pferde.
Die Noorderzon treffen wir dann in Almere im kleinen Bootshafen an der Schleuse. Hier wird nun im Laufe des Nachmittages die gesamte Radfahrtruppe wieder eintreffen, um dann später an Bord nach Amsterdam zurück zu fahren, dem Ausgangs- und Endpunkt unserer Blumenroute.
Ungefähr 240 Kilometer sind wir nun gefahren bei – Bart hatte recht mit seinen Wettervoraussagen – überwiegend freundlichem Wetter, ohne Pannen und grosse Unfälle und ohne pitschnass zu werden.
Rolf und ich haben Holland erlebt, wie wir es lieben: mit unserem Tandem, mit freundlichen Menschen, Wasser, frischer Luft, mit alten und neuen Städten, wunderschönen Häusern, Gärten und Dekorationen und mit den wohl weltweit einmaligen Blumenfeldern mit Millionen von Tulpen, Narzissen und Hyazinthen – und natürlich vor allem auch mit unseren Gastgebern Leontien und Bart und unserem gemütlichen “Zuhause auf Zeit”, der Noorderzon.
Nachher werden uns unsere Gastgeber bestimmt noch einmal mit einem schmackhaften Abschiedsessen verwöhnen, bevor die Radfahrtruppe morgen nach dem Frühstück auseinander geht, um in die Vereinigten Staaten, die Ukraine, Südholland und ins deutsche Sauerland zurückzukehren.
Lieber Bart und liebe Leontien, ganz lieben Dank für eure Gastfreundschaft und Fürsorge! Wir wünschen euch weiterhin alles, alles Gute und der Noorderzon stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
Herzlichen Dank auch an Ursula, die unsere Gastgeber so gut unterstützt hat und uns Gästen eine hilfsbereite und humorvolle Ansprechpartnerin war!
Tot ziens – vielleicht bei einer neuen Rad-Schiffstour auf der Noorderzon…
With Martin, Nina, Polly, Tracy, Oscar, Karen (USA), Nelleke (NL), Ludmilla (UKR), Sigrid and Rolf (DU) we sailed the flowertour. The flowers were beautiful. The weather was pretty good but also much wind during the cycletours. "Chapeau" for Tracy and Polly; they had a hard time fighting the wind but they won.
Thanks for this nice and cosy week.
19 - 26 april 2008 week 17 2008 Flowertour
The first week of this season started with the flowertour.
A nice group from Schotland: Carol Anne, Stephen, Margaret, Claire, Claire B., Lauren, Susie, Alison and Stuart and 5 people from the USA: Amy and Warren, Phil and Darlene and Stephen. Phil brought from home his fishing equipment but unfortunately he didn't catch any fish.
The weather was a bit fresh but o.k.
The flowers were beautiful.
Voor vragen en informatie: e-mail info@mps-noorderzon.com of bel 06 26 170 499.
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